Das Jahr neigt sich dem Ende...

 

WeihnachtsbaumWie immer heißt es um diese Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen, es Revue passieren zu lassen, war es ein gutes Jahr? Was können wir nächstes Jahr besser machen?

Das Jahr 2017 war geprägt von einigen sehr schwierigen und kostspieligen Notfellchen (z. B. Hope, Piccolino, French Freddy) und einem Aufnahmestopp - dem ersten in 12 Jahren Maine Coon Hilfe e.V. Aber dann traf uns eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft von Freunden, Spendern, Gönnern, die wir so NIE erwartet hätten und wir konnten innerhalb weniger Wochen den Aufnahmestopp wieder aufheben. Es hat uns schwer beeindruckt und tief berührt, wie viele Leute mitgeholfen haben, Spenden gesammelt, gestrickt, gehäkelt, gebastelt haben, um die finanzielle Situation des Vereins wieder zu verbessern. Nicht zuletzt hat auch der ins Leben gerufene Online-Flohmarkt einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir wieder Notfellchen aufnehmen können.

Wie so oft lagen auch dieses Jahr Freud und Leid sehr nah beieinander und wir mussten wieder einmal erfahren, dass wir trotz aller Liebe und Fürsorge, trotz all der medizinischen Möglichkeiten, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, nicht jede Katze retten können.
Jedes Tier hat seinen Platz in unserem Herzen, auch wenn es uns nur ein kleines Stück des Wegs begleiten darf. Jedes Tier hat seine Geschichte, jedes Tier eine andere, nicht selten ist es eine traurige Geschichte.
Aber durch unsere Arbeit lernen wir auch so viele liebe Leute kennen, Leute, die sich vor Anschaffung eines Tieres Gedanken machen, Leute, die bereit sind, auch einer „schwierigen“, behinderten oder älteren Katze ein Zuhause zu geben, obwohl das Internet voll ist mit unkomplizierten Katzenbabys.

Nur durch diese Leute und unser unschlagbares Team aus Mitstreitern können wir unsere Arbeit machen. Unser Dank gilt vor allem unseren Pflegestellen, die sich rührend um unsere Coons kümmern, sie gesund pflegen und aufpäppeln, sie wie ein eigenes „Kind“ in die Familie integrieren.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an all die vielen, kleinen Helferlein, die basteln, stricken, häkeln, die HP mit betreuen, sich um Facebook und den Flohmarkt kümmern, Katzen von A nach B fahren, Vorkontrollen erledigen und Ansprechpartner sind für die vielen Anfragen, die uns täglich erreichen.
Last but not least möchten wir uns bei allen Spendern, Paten und Gönnern bedanken - ohne eure finanzielle Unterstützung könnten wir den Katzen nicht die Versorgung ermöglichen, die sie brauchen.

Nach aufregenden Monaten freuen wir uns jetzt auf eine friedliche und erholsame Zeit, voller stiller Momente und heimeliger Gemütlichkeit. Wir wünschen euch, dass ihr die Feiertage ebenfalls ausgiebig genießen und voller Elan in das Neue Jahr starten könnt! Lasst euch reich beschenken und bleibt gesund und munter!

Eure Maine Coon Hilfe e.V.

 

Aufnahmestop

Das erste Mal in 12 Jahren Maine Coon Hilfe e.V. müssen wir vorübergehend einen Aufnahmestopp aussprechen. Uns blutet dabei das Herz, aber die finanziellen Mittel sind leider begrenzt. Bei Zuchtauflösungen haben wir bisher immer Glück gehabt: viele tolle Spender halfen uns, die Kosten auch für sehr aufwändige Behandlungen und Operationen zu decken. Oft beteiligen sich auch Zuchtvereine, Futtermittelhersteller oder andere Firmen bei Spendenaktionen nach Zuchtauflösungen. In den vergangenen Monaten hatten wir glücklicherweise keinen solchen Fall. Aber sehr viele einzelne Katzenschicksale, die zwar weniger Aufsehen erregt, aber ähnliche Kosten verursacht haben.

Ein paar Beispiele:

freddy maulFreddy, ein ca. vierjähriger Kater, der von privaten Tierschützern vor zwei Jahren von der Straße gepflückt und gesund gepflegt wurde. In den letzten Wochen hatte sich eine riesige Wucherung im Maul gebildet. Freddy wollte nicht mehr fressen und eine OP konnten sich die Tierschützer aktuell nicht leisten. So kam er zu uns. Nach einer sehr aufwändigen OP mit Entfernung des Tumors und der Zähne im betroffenen Bereich hatten der Tierarzt und wir die Hoffnung, dass es "nur" ein gutartiger Tumor war. Bis das Ergebnis der Histologie da war - Fibrosarkom. Der Tumor konnte nicht vollständig entfernt werden, weil das Gaumendach betroffen war. Wir wussten, was das heißt und so hat der bezaubernde Freddy einen "die-in-love-Platz“ bei seiner Pflegestelle bekommen. Er wurde noch mit diversen alternativen Behandlungsmethoden versorgt, um ihm eine möglichst lange, beschwerdefreie Zeit zu geben. Misteltherapie, Heilpilze... es soll ja schon Wunder gegeben haben. Leider nicht bei Freddy. Der Tumor wuchs rasend schnell nach und so mussten wir ihn gehen lassen :(
Behandlungskosten: 695 Euro

 

 

 

 

 

piccolinoPiccolino, ein fünfjähriger Kater. Sein Besitzer konnte seine tierärztlichen Behandlungen nicht mehr bezahlen. Er litt an „chronischer Ohren- und Augenentzündung“, sowie an einer heftigen und ebenso „chronischen“ Zahnfleischentzündung. Durch die schon länger währende Ohrenentzündung und das damit verbundene, ständige Kopfschütteln war das eine Ohr bereits stark verkrüppelt. Es brauchte insgesamt vier Operationen (Zähne, 2x Auge, Ohr) um seine Beschwerden in den Griff zu bekommen. Erschwerend kam hinzu, dass er bei seiner ersten OP (Zähne) eine heftige Gerinnungsstörung zeigte, die er ohne Bluttransfusion nicht überlebt hätte. Die folgenden Operationen an seinem Rolllid und die Entfernung des Gehörgangs mussten deswegen besonders gut überwacht werden. Alles ist gut gegangen und bald darf er in sein neues Zuhause ziehen, wo er schon sehnsüchtig erwartet wird.
Behandlungskosten bisher: 1.690 Euro

 

 

 

hope 2Hope, ein kleines Mädchen, geboren Anfang April. Sie wurde im Juli in einer Zoohandlung in Duisburg gekauft. Wenige Tage später landete sie bei uns. Sie hatte fürchterlichen Durchfall und ihr ging es sehr schlecht. Der Anfangsverdacht auf Parvovirose (Katzenseuche) wurde leider durch ein Labor bestätigt und nur mit intensivmedizinischer, stationärer Betreuung konnte ihr junges Leben gerettet werden. Inzwischen geht es ihr deutlich besser. Aber bis sie vermittelt werden kann ist es noch ein langer Weg mit Päppeln und wiederholten Tests.
Behandlungskosten bisher: rund 500 Euro. Und Hope muss noch kastriert und ordentlich geimpft werden, was noch einmal mit gut 250 Euro zu Buche schlägt.

 

 

 

Das sind nur drei Beispiele von vielen in den letzten Monaten. Unsere Pflegestellen versorgen die Miezen alle ehrenamtlich und nicht selten schaffen wir es innerhalb weniger Stunden eine Fahrkette quer durch Deutschland zu bilden, um Notfälle in die passende Pflegestelle bzw. in der Nähe einer speziellen Klinik unterzubringen. Aber ohne Geld können wir die anfallenden Tierarztkosten nicht tragen.
Bevor wir nun bei der Versorgung der Katzen oder dem uns selbst auferlegten Standard der Untersuchungen vor Vermittlung Abstriche machen, wollten wir auf diesem Weg versuchen, durch Eure Hilfe den Aufnahmestopp so kurz wie irgend möglich zu halten.

Bitte sprecht unter Euren Cooniefreunden über uns. Macht ein bisschen Werbung für Fördermitgliedschaften (ab 30,- Euro im JAHR) oder schickt uns eine kleine Spende, wenn es Euch möglich ist.
An die Züchter unter Euch: Eine Züchterin hatte einmal eine tolle Idee, die sie auch verwirklicht hat. Sie hat bei jedem verkauften Kitten zu den Unterlagen einen Fördermitgliedsantrag gelegt und mit den neuen Katzeneltern über die MCH gesprochen. Das ist eine super Idee, um bei Coonieliebhabern Werbung für uns zu machen.

Allgemein stimmt es uns immer wieder traurig, dass die wenigsten Mitglieder bei uns Züchter sind. Denkt daran, es kann jederzeit auch einmal ein Baby von Euch bei uns landen und Hilfe benötigen. Die MCH war ursprünglich eine Idee von Züchtern, die über die Kittenabgabe hinaus eine Art "Versicherung" für ihre ehemaligen Kitten wollten. Von dieser Idee ist scheinbar kaum noch etwas übrig :-(
Uns sind natürlich Liebhaber als Fördermitglieder genauso lieb. Aber je mehr Fördermitgliedschaften wir haben, desto mehr können wir helfen.

Unser Spendenkonto

Antrag Fördermitgliedschaft

Antrag Patenschaft

 

Oooops....

Das ist uns jetzt aber unangenehm, denn hier sollte eigentlich keiner landen.

Allerdings kann es sein, dass die gewünschte Seite nun woanders liegt, da wir unsere Homepage von Grund auf neu aufgebaut haben. Vielleicht ist die Suche (hier oben rechts) ja hilfreich.

Bericht zur Zuchtauflösung am 25.09.2016

Birgit und Norbert Steins, Gudrun Neßhöver und Petra Büttner trafen sich am 25.09.2016 in der Nähe von Paderborn, um dort aus einer Zucht 37 Katzen zu übernehmen. Die Züchterin stellte uns schon vorab eine Liste der Katzen mit den Eckdaten wie Name, Geburtsdatum, Farbe, Chip-Nummern, Impf- und Gesundheitsstatus, sowie Charaktereigenschaften zur Verfügung.

Auch wenn die Züchterin mit der Menge der Katzen überfordert war, waren die Katzen auf den ersten Blick in einem recht guten Allgemeinzustand...

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Die schizophrene Laila

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"Laila ist impulsiv-aggressiv, fixiert und greift den Menschen an, schlägt gezielt ins Gesicht".

Das ist eine grobe Zusammenfassung von Lailas Problemen. Medizinisch wurde restlos alles abgeklärt, sie ist gesund. Die Tierklinik im Ruhrgebiet bat uns eindringlich, die Katze möglichst schnell zu übernehmen (oder einschläfern zu lassen), da sie sich "auf Station überhaupt nicht händeln lässt und es unmöglich ist, den Futternapf auszuwechseln oder das Klo zu reinigen".

Mit den Besitzern von Laila hatten wir schon länger Kontakt, eben wegen dieser Aussetzer und ihrer hohen "Gewaltbereitschaft". So erzählte uns die Vorbesitzerin, dass es ca. 10 Tagen nach Übernahme zum 1. Angriff kam, sie saß mit Laila auf dem Sofa, der Sohn kam dazu, Laila bekam „schwarze Augen“, umkreiste knurrend die Menschen, beruhigte sich aber über Nacht wieder.

Oder: Laila griff den Opa an, als der den kranken Sohn in seinem Zimmer besuchte, knurrte, fauchte, schrie, pinkelte, zielte mit Krallen auf das Gesicht und liess nicht locker, bis es der Mutter gelang, die Katze wegzulocken, danach griff Laila bei fast jeder Begegnung die Menschen an.

Auf unseren Rat hin wurde Laila in einer Tierklinik in Düsseldorf vorgestellt, wo sie für ein paar Tage stationär blieb. Alle Untersuchungen brachten keine neuen Erkentnisse, waren alle ohne Befund und völlig in der Norm. Es stand der Verdacht auf eine Gehirnerkrankung (Tumor, Entzündung) im Raum, Laila kam ins MRT, Gehirnwasser wurde entnommen und im Labor untersucht - nichts.

Dann kam an einem Freitag Nachmittag der schon erwähnte Anruf der Tierklinik, mit der Bitte um Übernahme der Katze, sie würde sich gebärden wie ein Furie und gezielt durch das Gitter nach den Menschen schlagen, die Ärzte würden nicht weiter wissen und sie nach Rücksprache mit den Besitzern einschläfern. Nachdem Einschläfern ja eine sehr endgültige und irreversible Alternative ist, entschlossen wir uns, Laila zu übernehmen. Einschläfern konnten wir sie hier ja immer noch, wir hatten also nichts zu verlieren.

Schon vor Übernahme sprachen wir mit verschiedenen Verhaltentherapeuten und Tierärzten und entschieden uns, Laila mit einem Antidepressivum namens Fluvoxamin zu behandeln.

Und so holten die Besitzer die Katze am 30.04.2016 aus der Klinik ab und brachten sie Petra Büttner bis nach Frankfurt entgegen. Petra setzte die kleine Kampfkatze mit großen Respekt auf den Rücksitz und schnallte sie ganz vorsichtig an, immer darauf bedacht, ja nicht zu nahe an die Boxentür zu kommen. Schon vorher wurde Petras Sohn Stefan darüber informiert, dass er eine WG-Partnerin bekommt. Stefan hat ein gutes Händchen für "schwierige" Katzen und hat die letzten Jahre schon öfter sein Appartment mit "Aggros" geteilt (z.B. Benny und Fussel, die übrigens alle wieder "normal wurden" und gut vermittelt werden konnten).

Anfangs zeigte diese winzige 3,5kg-Coon eine gewisse Unsicherheit und verzog sich erst einmal unter den Schrank im Badezimmer. Wir liessen sie da einfach sitzen und außer Füttern und Klo sauber machen passierte die ersten Tage nichts. Aber schon 3 Tage später besuchte sie Stefan im Wohnzimmer, liess sich anfassen und schnurrte dabei, wenn auch mit wild zuckendem Schwanz.

Petra hat von Anfang an ein Tagebuch für Laila geführt, die bei uns auch "Ms Jekyll & Mrs Hyde" heißt oder "Laila Krueger" nach Freddy aus der Elm Street. Jetzt, 6 Wochen nach Einzug, hat sich das förmliche Frau Krueger auf ein "Kruegerlein" reduziert und das Kruegerlein ist eine sehr nette, verschmuste und verspielte kleine Katze.

Nach einem Jahr in der Pflegestelle von Petra Büttners Sohn Stefan steht fest - Laila bleibt für immer bei Stefan.

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30.04.2016

Übergabe an MCH, Einzug in Stefans Einliegerwohnung, Laila schleicht aus Kennel und verzieht sich erst einmal in den begehbaren Kleiderschrank, bzw. unter den Badschrank, frisst aber gut, geht mehrmals aufs Klo, bekommt nur Metacam

03.05.2016

Laila wohnt nach wie vor unter dem Badschrank, frisst aber gut, Urin- und Kotabsatz völlig okay, wir lassen sie einfach in Ruhe
Laila kommt abends raus und besucht Stefan im Wohnzimmer, sie setzt sich neben das Sofa und kommt auf Ansprechen zu ihm, lässt sich kraulen, schnurrt dabei, zeigt aber Unsicherheit, der Schwanz schlägt

04.05.2016

Stefan hat Besuch von einer Freundin, Laila kommt dazu, ist erst anhänglich und verschmust (fast 2 Std.), Freundin bewegt sich, die Situation eskaliert, Laila fixiert Freundin, rastet dann aus, knurrt, faucht, springt Freundin an, ich höre Laila bis zu mir hoch in die Wohnung kreischen, Stefan schreit Laila an („eeyy!!"), sie weicht vor ihm zurück, pinkelt, geht unters Sofa, knurrt und brummt weiter, schlägt von unten gegen das Sofa, schleicht dann tiefergelegt mit hängendem Schwanz ins Bad, kackt dort einen riesen Haufen mitten rein, geht unter Schrank
seitdem wieder unauffällig, Metacam abgesetzt

08.05.2016

Stefan sitzt/liegt ruhig auf dem Sofa und sieht fern, die Situation ist völlig entspannt ohne jede Aufregung oder Provokation, Laila frisst in der Küche, kommt ins Wohnzimmer, bleibt stehen, faucht, knurrt, geht unters Sofa, sitzt da ca. 1 Std., knurrt, faucht, singt, schlägt von unten gegen das Sofa, sobald sich auf dem Sofa was bewegt

09.05.2016

Stefan steht morgens im Bad und macht sich fertig für die Arbeit, Laila sitzt vor der Badezimmertür und beobachtet ihn, er spricht mit ihr, lockt sie, sie kommt her, lässt sich streicheln und schnurrt dabei

09.05.2016

ich mache das Katzenklo sauber und sehe Laila auf der Sofalehne sitzen, spreche sie an, sie guckt erst interessiert, dann faucht sie, kommt fauchend auf mich zu, ich drehe mich weg, geh in die Hocke, sie dreht ab und verschwindet unterm Sofa
bis heute habe ich Laila nicht mehr als durch den Raum huschen sehen, sie kommt auch nicht unterm Sofa raus, wenn ich da bin (egal wie lange)

10.05.2016

Stefan bekommt Besuch von seinem Freund Jürgen, dieser steht nur im Raum und atmet, Laila knurrt und faucht ihn an
15 Min. später lässt sie sich von Stefan kraulen und schnurrt dabei
beim Abendessen fixiert Laila Stefan, faucht und knurrt über 10 Min. lang, Stefan wirft ihr ein Stück Wurst vor die Füße, sie stutzt, frisst, brummelt noch ein bisschen, verschwindet ins Bad

12.05.2016

erste „bewusste" Kontaktaufnahme durch Laila mit mir, sie kommt in die Küche, schaut, was ich da mache, ich spreche sie an, sie faucht lautlos (Schwanz unruhig), ich werfe ihr ein paar Knuspertaschen, denen sie hinterher läuft, mache dann die Küche sauber (sie frisst wie ein Schwein), stelle ihr Futter hin, mache das Katzenklo sauber, kommentiere mit ruhiger Stimme alles, was ich tue, sie ist neugierig-interessiert und lässt sich dann sogar streicheln, sie schnurrt leise, es gibt noch ein paar Knuspertaschen, dann gehe ich

ich bespreche den Fall noch einmal mit der TÄ, Laila wird (wie Sid) Fluvoxamin bekommen

13.05.2016

keine besonderen Vorkommnisse

14.05.2016

Stefan sitzt vor dem Fernseher, Laila ist bei ihm, schmust, schnurrt, köpfelt, geht in die Küche zum Fressen, kommt wieder, stutzt, schießt fauchend und knurrend unter den Wohnzimmertisch und dann auf Stefan zu, verschwindet unter dem Sofa, 5 Min. später ist sie wieder da und alles ist okay

15.05.2016

seit dem ersten Kontakt am 12.05. kommt Laila mich jedes Mal begrüßen, wenn ich zu ihr gehe, sie schmust und schnurrt, köpfelt mich an, ich kann ihr 2 Knoten aus dem Fell zupfen, sie auch mal hoch nehmen, ihr Schwanz (den ich aufmerksam im Auge behalte) zuckt lange nicht mehr so aufgeregt
die Schweinerei beim fressen ist deutlich weniger, anscheinend hat sie jetzt die 2 Zahn-OPs gut weg gesteckt, auch Kot und Urin gehen dahin, wo sie hingehören

19.05.2016 - Therapiebeginn

seit ein paar Tagen gab's keine besonderen Vorkommnisse mehr, ab und an bricht kurz mal die Mrs Hyde durch und sie faucht Stefan an, der säuselt sie dann mit honigsüßer Stimme an „Mauserle, brauchst dich doch net so aufregen, ist doch alles gut", und wirklich, dann ist alles gut und sie ist wieder völlig normal
habe heute die Medizin aus der Apo geholt, Laila bekommt die erste Kapsel, wir schleichen mit 1mg-Kapseln ein und steigern nach 10 Tagen auf 2mg

20.05.2016

Laila faucht mich empört an, weil ich durchs gekippte Fenster die kläffenden Hunde zusammenstauche, Geschrei ist also nicht ihr Ding
nachmittags bringe ich ihr mal ein bisschen Spielzeug und den „Fresstempel" (CatIt Futterlabyrinth) und bin überrascht, wie verspielt die Kleine ist

21.05.2016

Gudrun ist da und wir besuchen zusammen Laila, Laila ist sehr aufgeregt, nervös und unsicher, der Schwanz schlägt, sie beäugt Gudrun sehr kritisch, lässt sich aber von mir anfassen und kraulen
nach wie vor fasse ich Laila nur dann an, wenn sie zu mir kommt und ihre Streicheleinheiten fordert, dann kann ich sie auch auf den Arm nehmen oder auf die Stirn knutschen
liegt sie auf ihrer Sofalehne und kommt nicht zu mir, begrüße ich sie nur von Weitem, lasse sie aber in Ruhe
Stefan macht ein Video von ihr, wo sie völlig gelassen direkt neben ihm auf dem Sofa liegt und laut vor sich hinschnurrt

22.05.2016

Laila hat eine Haarwurst ausgebrochen

23.05.2016

Stefan und ich schauen fern, Laila liegt mal bei ihm, mal bei mir auf der Rückenlehne, alles entspannt, später kommt Jürgen dazu, Laila ist zwar erst skeptisch, aber es ist dann okay, kein Fauch, kein Brumm

24.05.2016

Laila spielt gerne und sehr unbeschwert, ich bringe ihr eine Federangel und sie geht ab wie Luzy, ich bringe sie auf Touren und fasse sie dann an, nehme sie hoch, es passiert nichts

26.05.2016

Stefan erzählt, Laila spielt wie eine Verrückte und rennt wie irr gut gelaunt in seiner Wohnung rum, springt auf den Tisch, im Vorbeigehen langt sie nach Stefan, er sagt „ey" und sie sagt „mau"

29.05.2016 - Steigerung der Dosis auf 2mg

es gibt nichts zu berichten, Laila ist nett, verschmust, spielt gerne und wild bis zur totalen Verausgabung, lässt sich aber auch wenn sie auf 180 ist anfassen und streicheln, sie ist sehr geschickt dabei, TroFu aus dem Futterturm zu angeln

31.05.2016

es scheint ihr etwas übel zu sein, sie schluckt und bricht nachts ein paar Mal

01.06.2016

Laila klaut! Stefan hat seine Waffeln liegen lassen und Laila hat sie ganz schön angefressen, sie bekommt von mir ein neues Fummelspielzeug, das sie neugierig beäugt und gleich mal testet

03.06.2016

kein komisches Schlucken mehr, auch kein Erbrechen, nach wie vor ist es mir ein Rätsel, wie eine so kleine Katze solche großen Pieselbatzen und Würste produzieren kann

06.06.2016

das Kruegerlein ist neuen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen und muss alles neugierig-interessiert begutachten, deshalb stelle ich ihr heute einen Topf mit Gras ins Wohnzimmer, sie ist sofort begeistert und betrachtet und befummelt die langen Gräser, kaut dann auch drauf rum (speit nachts, aber das war ja zu erwarten)

07.06.2016

heute spendiere ich ihr ein kleines Kratz-Wellpappe-Möbel und sie nimmt es sofort in Beschlag, es wird bekratzt und befummelt und besetzt und sie schnurrt wie ein alter 12-Zylinder, außerdem bekommt sie ein neues Fummelbrett (das „Ur-Fummelbrett" mit den durchsichtigen Schüsselchen) mit TroFu drin, gefällt ihr sehr gut!

12.06.2016

Laila sitzt immer öfter am Fensterbrett und schaut in den Garten, vor allem, wenn sich da draußen was tut, knabbert am Gras und ist recht entspannt, morgens wartet sie schon immer auf mich, begrüßt mich mit freundlichem "maumau", sie lässt sich jederzeit streicheln und hochnehmen, Knoten aus dem Fell zupfen (sie haart wie Hölle) und auch mal die Augen sauber machen

27.06.2016

So recht weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll, es gab die letzte Zeit keine besonderen Vorkommnisse, Laila ist lieb, schmusig und anhänglich, sie spielt gerne und viel und wild, ist ein bisschen mäkelig mit dem Futter (sie möchte nur "gute" Dosen haben, auf keinen Fall irgendeinen Junk-Food und das Futter muss IMMER frisch sein, also die Dose frisch geöffnet, wenn die mal einen halben Tag im Kühlschrank steht, ist das Futter in ihren Augen schon total vergammelt, nein, DAS mag sie dann nicht mehr, aber ansonsten: alles gut

 29.06.2016

Laila war beim Tierarzt, weil sie immer wieder mal "seltsam schluckt" und sie hat das richtig toll gemacht, hat sogar mit der Tierärztin geschnurrt, war weder besonders aufgeregt noch verängstigt. Die Untersuchung ergab, dass alles völlig in Ordnung ist, nur die Kieferwinkel sind noch ein kleines bisschen entzündet.

19.07.2016

Laila zieht vom Keller zu mir ins Katzenzimmer, weil es für den Katzensitter im Urlaub einfacher ist, wenn alle Katzen "auf einem Haufen" leben, sie ist noch etwas skeptisch, ob das wirklich eine Verbesserung darstellt, ist aber eher defensiv und zurückhaltend, keine Spur von aggressiver Aufgeregtheit, sie freut isch, wenn ich zu ihr komme und spielt und schmust mit mir, durch das Hundegitter in der Tür und das Fliegengitter im Fenster kann sie die anderen Bewohner beobachten und langsam kennenlernen

29.07.2016

nach 10 Tagen "hinter Gittern" und inzwischen durchwegs positiven Begegnungen an Tür und Fenster darf Laila heute aus ihrem Zimmer raus, sie ist wenig vorsichtig und gar nicht ängstlich und macht sich sofort auf, die Wohnung zu erkunden, eine halbe Stunde später sehe ich sie im Garten spazieren, sie sieht sich alles genau an und wälzt sich wohlig im Gras, es ist wahnsinnig schön, sie so unbeschwert zu sehen, sollte nicht noch ein großer Knall zwischen den Katzen kommen, bleibt sie für immer hier

03.08.2016

Laila macht sich ganz gut in der Gruppe, ist recht selbstbewusst unterwegs, inzwischen kommt sie abends auch mal aufs Sofa

hier sind 2 Videos von ihr:

https://youtu.be/qFGaODnzph4 und https://youtu.be/EaucKypwbRg

 

 

Wenn Sie als Privatperson eine Katze (oder mehrere) auf unserer Seite zur Vermittlung vorstellen möchten, brauchen wir dafür folgende Informationen:

  • Ihren Namen, die vollständige Anschrift mit Telefonnummer, Email-Adresse und evtl. Homepage-URL
  • Eine „aussagekräftige" Beschreibung der Katze(n) mit allen positiven und negativen Eigenschaften, Alter, Farbe, Stammbaum, usw. Je mehr, desto besser.
  • Angaben zum Gesundheitszustand der Katze(n), ist/sind sie kastriert, geimpft, gechipt, tätowiert, etc. Wir vermitteln ausschließlich kastrierte Tiere!
  • Weiß der Züchter, dass sie die Katze(n) abgeben wollen? Hat er Interesse daran, sie zurückzunehmen?
  • Den Grund der Abgabe.
  • Wie soll das neue Zuhause aussehen? Eher ruhig oder turbulent? Kennt sie andere Katzen, Hunde, Kinder?
  • Und natürlich ein oder zwei (oder mehr) schöne Bilder (bitte nicht größer als 800 x 600 Pixel!!)
  • Ihre Vorstellung der Höhe des Abgabepreises (Schutzgebühr). Dieser sollte nicht über 250,- Euro liegen.

Das "Inserat" auf unserer HP ist für Privatpersonen kostenlos. Aber wir freuen uns natürlich über eine kleine Spende nach erfolgreicher Vermittlung.

Sind Sie Züchter und möchten eine Katze (oder mehrere) auf unserer Homepage zur Vermittlung vorstellen, gelten natürlich die gleichen Anforderungen wie für Privatpersonen. Außerdem müssen Sie uns eine Bescheinigung über die Kastration (z. B. Tierarztrechnung) vorlegen. Für jede vom Züchter vorgestellte Katze erwarten wir eine Spende von 30 Euro.

Sobald wir Ihre Angaben erhalten haben, erstellen wir für die Katze(n) eine Seite auf unserer HP mit Ihren Kontaktdaten und nur Sie entscheiden, an wen Sie die Katze(n) abgeben. Ist die Abgabe so dringend, dass sie eine Pflegestelle benötigen, melden Sie sich bitte noch einmal, damit wir schauen können, wo ein Platz frei ist.

Ihre Mail mit den oben genannten Angaben schicken Sie bitte direkt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Patenkater Muck (der Spucki)

  • muck23.11.10-7

Muck war unnahbar und aggressiv. Er bestand aus gefühlten 100 Krallen, versteckte sich unter der Decke, um dann laut schreiend auf den Menschen zuzuschießen. Dann fanden wir heraus, dass es den kleinen Muck ziemlich schlimm getroffen hat.

Der kleine Muck lebt nicht mehr. Trotz großem Lebenswillen war am Ende die chronische Verstopfung doch stärker als der kleine Kater aus Bulgarien... Engel

 

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Bericht zur Zuchtauflösung vom Juni 2014

Mitte Juni 2014 bekamen wir einen Anruf, ob wir ca. 40-50 Katzen aus einer ausgeuferten Zucht übernehmen könnten. Um uns einen Überblick zu schaffen, vereinbarten wir einen Termin, auch um vorab Kotproben zu nehmen, damit wir wissen, welche Parasiten evtl. beteiligt sind. Nach 3 Stunden sichten und zählen waren wir bei 64 Katzen.

  • katzenmasse

Die Katzen lebten dort in einer 4-Zimmer-Wohnung mit 2 Balkonen in verschiedenen Gruppen. Allein in einem Zimmer von ca.12 qm fanden wir 32 Tiere vor – plus 2 Würfe im Alter von 1 und 3 Wochen. Diese Tiere waren zum Teil völlig verstört; die meisten drängten sich in eine Zimmerecke hinter dem Kratzbaum. Die hygienischen Zustände waren untragbar – Kot (fest und flüssig) fand sich in allen Räumen auf Fußböden, Sofas, Betten und den Wänden wieder. Der Geruch war kaum auszuhalten. Die Liegeflächen der Katzen waren teilweise mit zentimeterdicken Fellplatten bedeckt. In den Zimmern befand sich kein Futter, teilweise fehlte gar das Wasser (so z. B. bei dem Zimmer mit den Kitten).

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  • maeva-augen

Teilweise litten die Katzen an Augenentzündungen, manche hatten offene Bisswunden, waren verfilzt, unterernährt und zum Teil auch dehydriert.
Alle Katzen befanden sich in einem extremen Stresszustand, waren scheu bis halbwild und gingen ein paar Tage später beim Einfangen buchstäblich die Wände hoch, was die ganze Sache erheblich erschwerte (aus geplanten 3 Stunden wurden fast 6) und alle Beteiligten bis weit nach Mitternacht beschäftigte, weil die Katzen ja auch noch bundesweit auf die Pflegestellen verteilt werden mussten.

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Heute sind die Katzen 4 Wochen bei uns und haben alle den ersten Tierarzt-Check und zum größten Teil die Kastrationen hinter sich. Alle Katzen mussten gegen Giardien behandelt werden, was bei diesen Katzen, die überwiegend immer noch furchtbar scheu und ängstlich, teilweise richtig traumatisiert sind, gar nicht so einfach war. Es gab einige Beißvorfälle und die betroffenen Menschen mussten chirurgisch versorgt werden, waren zeitweise arbeitsunfähig.
Einige Katzen leiden an Herzerkrankungen, zumindest eine davon schwerwiegend.
Viele Katzen haben furchtbar schlechte Zähne, meist mit extremer Zahnfleisch- und/oder Rachenentzündung.
Mehrere Katzen haben Augen- und Ohrenentzündungen.
Eine Katze leidet an extremen Rolllidern (Entropium), und zwar so stark, dass bei der Erstuntersuchung die Augen unter einer Eiterschicht und völlig zugeschwollen Lidern gar nicht zu sehen waren. Sie brachte am 02.07.2014 6 tote Kitten zur Welt.
Eine Katze litt an einer eitrigen Gebärmutterentzündung und musste das erste Wochenende in der Tierklinik am Tropf verbringen.
Für einen der älteren Kater kam unsere Hilfe zu spät und er musste, trotz aller Versuche, seinen Zustand zu stabilisieren wegen chronischer Niereninsuffizienz im Endstadium eingeschläfert werden.
Die meisten weiblichen Katzen hatten vergrößerte oder veränderte Gebärmütter in Form von Zysten, Verwachsungen oder Zubildungen.
Die älteren Katzen haben ihre Scheu dem Menschen gegenüber langsam abgelegt, die Jüngeren tun sich damit teilweise immer noch schwer. Sie kennen kein Spielzeug, keine Alltagsgeräusche im Sinne von normalem Haushalt (Wasserhahn, Radio, TV, etc.), keine „bewegten" Menschen...

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Eine erfolgreiche „Resozialisierung" dieser Katzen wird uns noch weitere Wochen, wenn nicht sogar Monate Zeit und Arbeit, Liebe und Zuwendung kosten und uns an den Rand des mental Möglichen bringen. Die psychische Belastung, der der Mensch bei der Arbeit mit solchen Katzen ausgesetzt ist, wird oft unterschätzt. Eigentlich möchte man ja nur das Beste für die Miezen, muss sie aber trotzdem jagen und einfangen, ihnen Tabletten und Salben geben und man kann ihnen nicht erklären, dass es ja eigentlich gut für sie ist...

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Ein weiteres, schwerwiegendes Problem ist der Kostenfaktor. Wir rechnen mit ca. 20.000 Euro reinen Tierarztkosten, dazu kommen Futter, Streu, Benzin, Reinigungs- und spezielles Desinfektionsmittel (Giardien). Als geborene Optimisten sind wir zuversichtlich, dass wir auch dieses Mal diese große Aufgabe stemmen können, aber ohne Ihre Unterstützung kann das nicht funktionieren.

Bitte helfen Sie uns dabei – die Tiere brauchen Sie! Vielen Dank!

Wie Sie helfen können, lesen Sie hier.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

Steins/Büttner, 24.07.2014

 

 Wir brauchen dringend Eure Hilfe !!!

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Die Zuchtauflösung im Februar 2014 hat leider ein riesiges Loch in unser Budget gerissen. Die Katzen hatten so einiges an "Mitbringseln", die niemand gebraucht hätte. Die Behandlung gegen Flöhe, Giardien, Trichomonaden und Pilz bei 25 Katzen schlugen ordentlich zu Buche. Dazu kam auch noch, dass wir ein paar besonders arme Miezen dabei hatten. Einmal sofortige Notkastration wegen massiver, eitriger Gebärmutterentzündung, 2 Katzen mit Mammakarzinomen, einmal bereits mit Metastasen und inoperabel, einmal mit Entfernung der Milchleiste. Ein Jungkater mit Ellenbogendysplasie und eine Jungkätzin mit Ohrpolypen. Die beiden Damen mit Krebs dürfen bis zu ihrem Tod in der Pflegestelle bleiben. Drückt bitte alle ganz feste die Daumen, dass sie noch eine schöne, schmerzfreie Zeit haben. Die beiden sind so zauberhaft :-(

Zeit für eine finanzielle Erholung bleibt uns nicht. Am 26.06. mussten wir wieder eine aus dem Ruder gelaufene Zucht räumen. Diesmal sind es 50 Katzen im Alter von 14 Tagen bis über 10 Jahre. Von super verschmust bis total panisch - es ist alles dabei. Die wenigsten sind kastriert, keine aktuell geimpft, etliche sind verschnupft. Zahnsanierungen sind dringend nötig, ein paar der Katzen wirken richtig krank und wir warten auf die ersten Rückmeldungen der Pflegestellen, was die Tierärzte alles gefunden haben. Allein die Kosten für Impfungen, Kastrationen, Chips setzen, Blutbilder für FIV/Leukosetests, Futter und Streu bringen uns an den Rand unserer Möglichkeiten. Erfahrungsgemäß wird da aber noch einiges nachkommen, wenn erst einmal alle Katzen den Tierärzten vorgestellt wurden. Es würde uns sehr wundern, wenn nicht auch noch trächtige Kätzinnen dabei wären. Gerade die Babys kosten bis zu ihrem Auszug einiges und sind dazu besonders anfällig für den erhöhten Virenload, der bei der Menge der Katzen und den Umständen auf jeden Fall vorhanden ist...
Wir konnten uns im Vorfeld bereits ein Bild der dortigen Umstände machen und dabei Sammelkotproben mitnehmen und ins Labor schicken. Wie nicht anders zu erwarten sind die Katzen Giardien-positiv. Das heißt, es kommen auch noch Desinfektionsmittel, Medikamente gegen Giardien und Kosten für die Nachtestungen auf uns zu.

Erfahrungsgemäß investieren wir in jede einzelne Katze aus einer Zuchtauflösung rund 400 Euro reine TA-Kosten, Futter und Streu sind da noch gar nicht mit eingerechnet. Alleine können wir das unmöglich schaffen. Jede Spende - und sei sie noch so klein - hilft uns bei dieser weiteren Herausforderung, allen Katzen die Möglichkeit auf ein gesundes, glückliches, neues Leben zu schenken.

Bitte lasst uns und die Katzen nicht im Stich!

 

Ein paar Worte zur Schutzgebühr

250 bis 400 Euro (Kitten bis 6 Mon. 400 Euro, Jungtiere bis 12 Mon. 300 Euro, erw. Katze 250 Euro) für eine Katze scheint ein hoher Betrag zu sein, leider deckt dieser Betrag in den seltensten Fällen die Kosten, die wir in eine Katze investieren.

Kommt eine Katze zu uns in Pflege, wird diese grundsätzlich dem Tierarzt vorgestellt, sie wird entwurmt, auf FIV (Katzenaids) und Leukose getestet, sie bekommt einen Transponder (Mikrochip) gesetzt, wird kastriert und 2mal geimpft (Katzenschnupfen und -seuche, Tollwut auf Wunsch).

Besteht der Verdacht auf einen Herzfehler, veranlassen wir einen Herz-Ultraschall beim zertifizierten Kardiologen.

Besteht der Verdacht auf Darmparasiten wie Giardien oder ähnliches, lassen wir den Kot in einem speziellen Labor untersuchen.

Besteht der Verdacht auf irgendwelche inneren Krankheiten, wird ein Blutbild erstellt.

Zahnfleischentzündungen sind keine Seltenheit bei den Coons und so werden bei vielen Katzen Zahnsanierungen durchgeführt, immer in Verbindung mit einem speziellen Dentalröntgen.

Ältere Katzen bringen oft ein paar "Baustellen" mehr mit, trotzdem werden diese auf Grund des Alters für eine geringere Schutzgebühr abgegeben. Und auch Katzen, die größere OPs benötigen und in die wir schon mal 1.000 oder 1.500 Euro stecken, werden für die gleiche Schutzgebühr wie jede andere Katze vermittelt.

Von Anfang an wollten wir nie eine Katze im Sack verkaufen und halten daher den Standard  schon immer sehr hoch. Das hat aber halt seinen Preis...

Katzen, die aus einer Zuchtauflösung kommen, verursachen deutlich mehr Kosten, als Katzen aus einem Privathaushalt. In den letzten Jahren haben wir viel Geld in die Zuchtauflösungen gesteckt, in diesem Beispiel REINE Tierarztkosten ohne Futter und Streu oder Fahrtkosten:

Zuchtauflösung Jan. 2013: 32 Katzen - rund 12.000 Euro

Zuchtauflösung Aug. 2011: 69 Katzen - rund 40.000 Euro

Zuchtauflösung Feb. 2009: 56 Katzen - rund 15.000 Euro

Das ergibt unterm Strich einen Durchschnitts"preis" von 426 Euro pro Katze! Auch ein Nichtkaufmann schüttelt bei dieser Aufstellung den Kopf...

Den Differenzbetrag können wir nur durch Spenden und Fördermitglieder auffangen. Gerade als Fördermitglied sorgen SIE für nachhaltige, sprich dauerhafte Unterstützung für Maine Coons in Not. Eine Fördermitgliedschaft gibt es schon ab 30 Euro pro Jahr.

 

Terra Faelis spendet 924 Dosen Futter

Terra Faelis Online-Shop

Wir sagen im Namen unserer Katzen herzlichen Dank nach München!

Wir sehr sich die Coons darüber gefreut haben, sehen Sie hier:

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Zuchtauflösung Februar 2014

Die Vorstellungen der einzelnen Katzen folgen bald

Bericht der Zuchtauflösung Februar 2014

Die Spatzen pfeifen es mancherorts schon von den Dächern: die MCH hat ihre nächste Zuchtauflösung gemanagt. Der Gedanke liegt nahe, dass das für uns mittlerweile Routine ist. Weit gefehlt! Erfahrung ja – Routine nein.

Was ist passiert? Eigentlich der klassische Fall. Ein Unglück kommt selten allein. Erst persönliche, dann berufliche und in der Folge finanzielle Probleme. Die Zucht, halbwegs vernünftig durchgeführt, verschlingt eine Menge Geld, was eigentlich nicht mehr vorhanden war. Nun muss man diesem ehemaligen Züchter zu Gute halten, dass er die MCH und deren Arbeit bereits von früheren Aktionen kannte – er hatte uns in „besseren Tagen" bereits tatkräftig finanziell unterstützt. Damit war er freilich nicht vor seinem eigenen Absturz gefeit. Aber immerhin war es vielleicht der Auslöser, dass er uns zeitig(er) um Hilfe bat.

Recht kurzfristig trafen sich also Petra B. und Norbert am 08.02.2014 in der hessischen Provinz. Ganz im Gegensatz zu den bisherigen Erfahrungen trafen die zuvor uns übermittelten, recht detaillierten Informationen zu den betroffenen Tieren weitestgehend zu. Die hygienischen Zustände waren für die Anzahl der Tiere okay. Jedoch waren die Futtervorräte aufgebraucht und es gab keine Mittel mehr, um erforderliche Tierarztbesuche oder Medikamente zu bezahlen. Einige Tiere (vorzugsweise die Kitten) waren verschnupft, es lag ein mittelschwerer Parasitenbefall vor (Flöhe und Giardien), eine Kätzin musste wegen einer eitrigen Gebärmutterentzündung notoperiert werden. Einige Katzen haben Probleme mit den Zähnen.

Insgesamt übernahm die Maine Coon Hilfe an diesem Tag 24 Katzen. Die Tiere sind größtenteils recht zutraulich, jedoch in einem großen Stresszustand. Einige Tiere sind untergewichtig bzw. mangelernährt. Der Pflegezustand lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Das Fell ist bei allen Katzen kurz, brüchig, stressgeplagt. Einige Katzen haben zum Teil heftigere Filzplacken, die teilweise auf Stress, teilweise vermutlich auch auf ein mangelhaftes Gebiss zurückzuführen sind. Eine Handvoll Katzen sind sehr skeptisch bis scheu, hier muss erst mal ganz langsam Vertrauen aufgebaut werden.

Alle Tiere (mit Ausnahme der Kitten) sind gechippt und sind bis ins Jahr 2012 regelmäßig und gründlich geimpft worden, der Impfschutz ist also größtenteils noch vorhanden.

Aufgrund der uns vorliegenden Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass sich alle Tiere trotz teilweise deutlich erkennbarer gesundheitlicher Mängel unter den Fittichen unserer engagierten und liebevollen Pflegestellen sehr schnell von ihrer erst recht kurz andauernden Tortur erholen werden – was vor allem dem (relativ) zeitigen Einschalten der MCH und dem sehr schnellen Eingreifen geschuldet sein dürfte.

Bald werden wir sicher mehr über den Zustand der Tiere berichten können, wenn das Ergebnis des jetzt beginnenden Runs auf die Tierarztpraxen vorliegt. Wir würden uns sehr wünschen, wenn sich (außer den bekannten Problemen) keine weiteren größeren Überraschungen ergeben.

Update 22.03.2014

Mittlerweile sind 6 Wochen seit der Zuchtauflösung vergangen. Die anfängliche relative „Freude" über den scheinbar vergleichsweise guten Allgemeinzustand der Tiere wich der Ernüchterung.

Neben den Giardien wurden bei zahlreichen Tieren zusätzlich Trichomonaden festgestellt. Diese werden meist über den Deckakt übertragen, bzw. gegenseitiges „Hintern putzen" und können ähnlich wie Giardien Verursacher starker, langanhaltender Durchfälle sein. Ein weiteres Problemfeld waren Beeinträchtigungen vor allem der immungeschwächten Jungtiere durch Pilz.

Die Behandlung der Tiere ist langwierig und in vielen Fällen Voraussetzung für eine gefahrlose Kastration oder gar Impfung. Die Medikamente gehören aufgrund ihres bitteren Geschmacks keinesfalls zu den Lieblingsspeisen der Katzen und werden daher unter Mobilisierung der letzten Kraftreserven zu verweigern versucht.

Dieser Fall zeigt uns wieder deutlich, dass es nie zu früh ist für Hilfe jedweder Art. Trotz scheinbar unverfänglicher Zustände haben wir es hier mit einer Kombination aus Erkrankungen zu tun, die den Tieren großen Schaden zufügen kann und unsere Pflegestellen (...sowie den Geldbeutel der MCH) massiv strapaziert, zumal Fälle dieser Art sich leider häufen.

Wir möchten daher nochmal eindringlich appellieren:
- An die Züchter: Handeln Sie frühzeitig, wenn Sie merken, dass sich Ihre Situation zuspitzt! Werden Sie aktiv, bevor die Tiere leiden müssen! Vielfach können wir im Vorfeld durch Unterstützungsmaßnahmen verhindern, dass es zu einer kompletten Zuchträumung kommen muss.
- An die Tierfreunde: Wenn Sie in einem Haushalt, einer Zucht oder einem Tierhandel Zustände entdecken, die nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sind, setzen Sie sich mit einem Ansprechpartner der MCH in Verbindung oder melden Sie Ihre Beobachtung gleich beim zuständigen Kreisveterinäramt.

Bitte unterstützen Sie uns weiterhin durch Ihre Spende, egal wie klein diese vielleicht ist, damit wir auch künftig unser hohes Niveau bei der Behandlung und Betreuung der Katzen bis zu ihrer Vermittlung halten können. Vielen Dank!

Norbert Steins

 

 

Villa Animale und Maine Coon Hilfe e.V. präsentieren:

Wochenend-Seminar mit Carmen Schell
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Mobile Beratung rund um die Katze

 

"Umgang mit der scheuen Katze" und "Katzenkummer bei Veränderungen"

 

Samstag, 15.09.2018 (Tag 1) und Sonntag, 16.09.2018 (Tag 2)

Für beide Tage gilt:

Zielgruppe:
Interessierte Katzenhalter, Ehrenamtliche im Tierschutz und Tierpfleger

Veranstaltungsort:
Residenz Burg Winnenthal, Winnenthal 11, 46509 Xanten
Die Anreise mit ÖPNV ist bis Alpen möglich. Für die Weiterreise zum Seminarort (7 km) sprechen Sie uns bitte an.

Seminarpreis:
pro Tag 85 Euro, beide Tage 150 Euro (inkl. Mittag, Snacks und Getränke).
Zahlbar bis 15.07.2018.

Referentin:
Carmen Schell, 64807 Dieburg, Tel: 06071- 8815930, www.cattalk.de

Organisation:
Tierpension Villa Animale, Norbert Steins, Bönninghardter Straße 8, 4619 Alpen,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 02802-800345, Mobil: 0163-9787145

 

Tag 1 - Samstag, 15.09.2018: „Umgang mit der scheuen Katze“
10.00 bis 18.00 Uhr (inkl. Mittagspause und Kaffee)

Inhalt:
Katzen können aus verschiedenen Gründen ängstlich und scheu sein. Ein Katzenkind, das ohne oder nur mit wenig Menschenkontakt aufgewachsen ist, hat nie gelernt, dem Menschen zu vertrauen. Andere haben durch ein schlimmes Erlebnis ihr Vertrauen verloren oder sind in einem langsamen, fast unbemerkten Prozess unsicher und ängstlich geworden. Manchmal beschränkt sich diese Angst nur auf fremde Menschen, aber häufig zeigt die Samtpfote auch bei „ihren Menschen“ Zeichen der Angst.

In diesem Seminar lernen Sie die verschiedenen Ursachen von Angst und ihre Ausdrucksformen kennen. Die Dozentin vermittelt, wie man einer neu einziehenden, ängstlichen Samtpfote den Start erleichtert und einer insgesamt scheuen Katze den Kontakt mit (ihrem) Menschen erleichtert.


Tag 2 - Sonntag, 16.09.2018: „Katzenkummer bei Veränderungen (Umzug, Babys und Co)“
9.00 bis 16.00 Uhr (inkl. Mittagspause und Kaffee)

Inhalt:
Warum tun sich Katzen mit Veränderungen oft so schwer und wie können sie dabei unterstützt werden? Das Seminar geht auf die Hintergründe ein, warum überhaupt und welche konkreten Veränderungen im Leben einer Katze immer wieder zu Stress und unerwünschtem Verhalten führen. Es werden Lösungsansätze für verschiedene Veränderungssituationen vorgestellt.

Insbesondere wird auf mögliche Herausforderungen eingegangen bei:
– Umzug
– Schwangerschaft / Kleinkind
– Neuem Lebenspartner des Menschen
– Neuem tierischen Mitbewohner (allgemein, aus großen Gruppenhaltungen, Einzug einer langjährigen Einzelkatze bzw. Katze mit fraglicher Sozialisierung)

Steht eine Umsiedlung an, gibt das Seminar Tipps und Hilfestellung für einen guten Start in einem neuen Zuhause.

 

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 Über die Referentin:

Carmen Schell, Inhaberin von „Cattalk", ist als ausgebildete Tierpsychologin (ATN) mit dem Fachgebiet Katze im Rhein-Main-Gebiet, überwiegend rund um Darmstadt tätig. Sie bietet professionelle Unterstützung bei allen Fragen zu der Haltung und Problemverhalten von Samtpfoten. Neben der persönlichen Beratung gibt sie regelmäßig Vorträge und Seminare für interessierte Laien und Profis. Ihr Herz hat die Autorin verschiedener Fachartikel besonders an Katzen aus dem Tierschutz verloren und engagiert sich ehrenamtlich unter anderem in einem regionalen Tierheim.

 

Es fällt uns bei dem Gedanken an den letzten Willen eines Menschen und an die Katzen sehr schwer, aber wir sehen uns gezwungen, uns mit sofortiger Wirkung aus dem aktuellen Notfall auf Mallorca zurück zu ziehen.

Die Gründe hierfür sind vielfältig, um nur einige zu nennen:

  • Es gab keinerlei Kommunikationsbereitschaft von Seiten der Tierrettung Mallorca (FAAM). Emails wurden nicht beantwortet, PNs ignoriert und Telefonate fanden nur zwischen Tür und Angel statt, wenn WIR angerufen haben.
  • Es gab keinerlei Informationen über die Katzen an uns. Bilder und Video haben wir entweder von Züchtern bekommen die Katzen nach Mallorca verkauft hatten und durchaus ausreichend informiert wurden, oder wir haben sie in Facebook oder auf der Homepage der FAAM gefunden.
  • Das einmalige und sehr großzügige Angebot von Herrn Olaf Thamm, Geschäftsführer der Smartvet GmbH, alle Katzen kostenlos zu impfen, zu kastrieren und tierärztlich zu versorgen wurde abgelehnt. Herr Thamm hat selbst jahrelang auf Mallorca gelebt und praktiziert und hat eine dementsprechende Zulassung. Er wäre, hätte es „grünes Licht" gegeben, sofort mit einem Tierärzte-Team nach Mallorca geflogen.
  • Uns wurde vorgeworfen, Spendengelder zu veruntreuen und es gab massive Diffamierungen und Verleumdungen durch Helfer der FAAM.
  • Trotz mehrmaliger Nachfrage wurde unser Angebot, Katzen von bezahlten Pflegestellen auf Mallorca in kostenlose Pflegestellen in Deutschland umzusetzen, verweigert - obwohl der letzte Wille der Besitzerin an uns gerichtet wurde.
  • Die FAAM lehnt Kastrationen vor dem achten Lebensmonat kategorisch ab, vermittelt also auch unkastrierte Tiere, was unserer Ansicht nach absolut unverantwortlich ist im Tierschutz. Unsere Bitte auch die Jungtiere nur kastriert zu vermitteln wurde als barbarisch bezeichnet und abgelehnt.
  • In dem Video war klar zu erkennen, dass Katzen und Kater zusammen untergebracht sind, was im Tierschutz, der dazu beitragen soll unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden, völlig unvertretbar ist.

Inzwischen sind viele der Katzen bereits reserviert oder wurden ausgeflogen. Wir wissen nicht wohin die Katzen gehen werden oder gegangen sind. Nur von zwei Zuchttieren wissen wir, dass sie von ihren Züchtern zurückgenommen wurden. Es sind einige trächtige Katzen dabei und weitere werden folgen.

Wir hätten alle Katzen gerne übernommen, es wurden Pflegestellen vorbereitet, eine Flugpatenliste erstellt, ein Fahrdienst von den spanischen Pflegestellen zum Flughafen organisiert, ein Tierarzt vor Ort kontaktiert, der die Ausreisepapiere fertig gemacht hätte... Aber leider gab es trotz unserer mehrfachen Nachfragen keinerlei Reaktion und damit wurde uns die Übernahme der Katzen verweigert.

Leider können wir nicht garantieren, ob die Geldspenden wirklich Zweckgebunden eingesetzt werden (einen Nachweis über die gesendeten 2.000,- Euro haben wir trotz Nachfrage bisher nicht erhalten), deswegen werden wir den restlichen Betrag in Form von Futter und Streu nach Mallorca schicken und hoffen, dass das im Sinne aller Spender ist.

Wir sind tieftraurig, enttäuscht und auch ziemlich frustriert über die Entwicklung dieser "Zusammenarbeit".

Unser ganz besonderer Dank gilt allen Spendern, die viele kleine, aber auch teilweise sehr große Spenden für die Versorgung dieser Katzen gegeben haben.

 

Die Vorgeschichte:

Dringender Hilferuf aus Mallorca!

  • finca

Am Montag Abend, 12.08.13 erreichte uns per Mail der verzweifelte Hilferuf einer Deutschen, die vor 4 Jahren mit ihren Katzen nach Mallorca ausgewandert ist. Sie wäre aufgrund privater und beruflicher Schicksalsschläge nicht mehr in der Lage, sich und ihre 71 Katzen (darunter 55 Coons, die meisten unkastriert) zu versorgen, das Futter wäre knapp, die Katzenstreu aus. Im ersten Moment etwas ratlos ob der Entfernung sicherte ihr Petra Büttner telefonisch sofortige Hilfe in Form von Futterspenden und die spätere, schrittweise Übernahme der Coons zu.

Im Laufe des Mittwochs, also knapp 2 Tage später, erhielten wir dann völlig unvorbereitet die unfassbar traurige Nachricht, dass sich die Frau das Leben genommen hat, wohl aufgrund der Aussichtslosigkeit ihrer Lage. Für uns unbegreiflich, wo doch schon etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen, die Hilfe ja schon zugesichert war. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, wenn er das, was er am meisten liebt, einfach zurück lässt?

Jetzt musste es natürlich schnell gehen. Wir nahmen umgehend Kontakt zu verschiedenen mallorquinischen Tierschutzorganisationen auf und fanden in der „Mallorca Tierrettung - First Aid Animales Mallorca" (FAAM) eine Organisation, die die Betreuung vor Ort übernehmen wird.
So wenig wir diesen Schritt des Suizids nachvollziehen können, so sehr brauchen aber die Katzen nun unsere Hilfe. Das Haus muss bis Ende August geräumt sein, die Katzen müssen umgehend auf Pflegestellen platziert werden, sie brauchen medizinische Versorgung, es sind auch zum Teil kranke Babys dabei.

So wie die Maine Coon Hilfe ist auch die FAAM ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Helfer und Tierfreunde, die keinerlei staatliche Unterstützung bekommen, sondern auf Spenden angewiesen sind. Auch die FAAM arbeitet mit privaten Pflegestellen für die Katzen, da in dem relativ kleinen (und immer überfüllten) Tierheim nur Hunde untergebracht werden können.
Wir werden wie versprochen die FAAM mit Futterspenden unterstützen und haben die Übernahme der Kastrationskosten zugesagt, da diese 71 Katzen das Budget der FAAM bei Weitem übersteigen werden.

Wenn die Katzen behandelt, geimpft und kastriert sind, werden wir sie gemeinsam mit der FAAM über unsere HPs vermitteln.
Um diesen Plan umsetzen zu können, brauchen wir natürlich dringend IHRE HILFE: Bitte spenden Sie uns einen kleinen Betrag mit dem Betreff „Mallorca", damit wir alle zusammen diese Aufgabe stemmen können!

 

16.08.2013

heute auf den Weg gebracht: 276 Dosen Nassfutter, 60 kg Trockenfutter, 90 kg Streu, Zooplus-Bestellung, Versandbestätigung

VIELEN DANK AN DIE ERSTEN SPENDER!

17.08.2013

23 von 71 Katzen konnten inzwischen eingefangen werden, das Einfangen gestaltet sich schwierig, da viele der Katzen sehr scheu sind. Bei allen Katzen werden nach und nach die Chips ausgelesen und sie werden dem Tierarzt vorgestellt. Einige haben Schnupfen, viele Durchfall.
Noch liegen der FAAM keine Impfpässe vor, da die gerichtliche Anordnung noch auf sich warten lässt (auch auf Mallorca sind Sommerferien). Erst wenn diese vorliegt und die Papiere übergeben wurden, können die Katzen zugeordnet werden.
An ein Ausfliegen bestimmter Katzen ist erst in frühestens 4-5 Wochen zu denken, weil dazu u. A. eine gültige Tollwut-Impfung (mind. 21 Tage alt) erforderlich ist.

21.08.2013

erste Bilder der Mallorca-Katzen auf Facebook

22.08.2013

1.000,- Euro Spenden konnten heute an die FAAM weitergeleitet werden, Paypal-Quittung

GANZ LIEBEN DANK AN ALLE SPENDER!

23.08.2013

Video der Mallorca-Katzen auf YouTube

Bilder der Katzen gibt es hier

26.08.2013

Dank der vielen fleißigen Spender konnten heute noch einmal 1.000,- Euro nach Spanien überwiesen werden! Paypal-Quittung

28.08.2013

bisher konnten ca. 60 Katzen eingefangen werden

29.08.2013

leider bekommen wir immer wieder Vorwürfe zu hören, wir würden die Spenden nicht weiterleiten, bzw. die Spenden würden nicht da ankommen, wo sie benötigt werden, deswegen haben wir von der Bestellung und den Spenden pdfs hochgeladen (siehe oben)

04.09.2013

62 Katzen gefangen, 2 wurden nach Deutschland ausgeflogen

MCH zieht sich aus der Zusammenarbeit mit FAAM zurück

06.09.2013

2. Futterbestellung für die Mallorca-Katzen bei Zooplus, bezahlt aus den zweckgebundenen Spenden, bestehend aus 300 kg Streu, 300 kg Trockenfutter und 1.440 Dosen Nassfutter

HERZLICHEN DANK an die vielen Spender!

Zuchtauflösung Januar 2013

Die Vorstellungen der einzelnen Katzen finden Sie hier:

Pflegestelle in 91080 Spardorf

Pflegestelle in 46519 Alpen

Bericht der Zuchtauflösung Januar 2013

Das Jahr 2013 begann für uns mit einem Kraftakt. Wieder einmal dachten Züchter, mit der Beendigung der offiziellen Zucht würden auch die nicht kastrierten Katzen ihre sexuellen Tätigkeiten einstellen. Erst durch einen Todesfall und den Folgen wurden die für den Tierschutz zuständigen Behörden involviert und die Missstände bekannt.

Über ein „soziales Netzwerk" wurden wir auf den Fall, der sich im Ruhrgebiet zugetragen hat, aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten. Am Neujahrstag verschufen sich Birgit und Norbert Steins einen Überblick über die Lage. Um die nötigen Maßnahmen zu bündeln, setzte er sich in Absprache mit der ehemaligen Züchterin mit den Behörden in Verbindung. Angesichts einer sehr angespannten Lage in den Katzenstationen der regionalen Tierheime (dort besteht meist Aufnahmestopp) rannten wir offene Türen ein. Nach einem gemeinsamen Ortstermin wurde auch seitens des Veterinäramts Handlungsbedarf erkannt und die MCH e.V. offiziell mit der Räumung der ehemaligen Zuchtstätte beauftragt.

Dem Laien erschließt sich die Problematik bei solchen großen Katzenpopulationen unter fraglichen hygienischen Umständen nicht immer. So auch hier, denn unser Anfangsverdacht auf das Vorhandensein von Zoonosen (Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind, z. B. Giardien, Kokzidien) bestätigte sich nach einem Laborcheck prompt.

Da nur wenige Pflegestellen die zur Aufnahme von solchen Tieren notwendigen räumlichen Voraussetzungen mitbringen, mussten wir zunächst diese „freischaufeln" und die dort noch vorhandenen Katzen auf andere Pflegestellen umsetzen. Dies nahm ein paar Tage in Anspruch, da einige noch im Winterurlaub weilten bzw. mussten die Transporte ja auch organisiert werden.

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Dennoch gelang es uns, bis zum 12.01. alle Tiere herauszuholen und auf unsere Pflegestellen in Spardorf, Alpen, Idar-Oberstein, Ottweiler und Ober-Kinzig zu verteilen.

Zunächst von 25 zu übernehmenden Katzen ausgehend erhöhte sich die Zahl im Laufe der nächsten Tage auf 32. Ein Tierschutzverein, der zunächst die Übernahme zweier Mütter mit ihren 6 Kitten zugesagt hatte, meldete sich nicht mehr. Als wir die Tiere endlich übernehmen konnten, waren leider bereits 3 der Kitten verstorben.

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Neben 31 Coons übernahmen wir auch den lustigen schwarzen Hauskater THEO, einen knapp 3 Monate alten Findling.

Die übernommenen Tiere sind zwischen 4 Wochen und 9 Jahren alt; es sind Vertreter so ziemlich aller denkbaren Farbvarianten dabei. Trotz der Menge sind sie relativ zutraulich und menschenfreundlich. Bis sie jedoch in die Vermittlung gehen können, müssen wir noch hunderte Stunden in Pflege und Versorgung, Reinigung, Tierarztbesuche und Einkäufe investieren: Keines der Tiere ist kastriert, dafür einige tragend. Die obligatorische Kotprobe in unserem Stammlabor von Dr. Barutzki in Freiburg bestätigte uns den Verdacht auf Giardien und Kokzidien. Jedes Tier nahm bei der Übernahme gefühlte 2 Mio. Flöhe mit, die meisten waren verwurmt. Viele Tiere waren unterernährt und/oder völlig verfilzt.

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Erschreckend war vor allem der Zustand der Zähne: bei fast allen Tieren ist eine Zahnsanierung, mindestens jedoch eine Zahnbehandlung erforderlich. Einige Tiere litten an einer eitrigen Augenentzündung oder Schnupfen, andere an alten Bisswunden. Keine einzige Katze verfügte über eine gültige Impfung, viele hatten noch nie eine Grundimmunisierung erfahren. Daneben müssen alle Katzen noch gechippt und auf FIV und FeLV getestet werden.

Für alle Katzen übernahm die Maine Coon Hilfe e.V. vertraglich die Verantwortung – auch die finanzielle. Nach dem derzeitigem Kenntnisstand rechnen wir allein für die verschiedenen Tierärzte unseres Vertrauens, die sich um unsere Schützlinge bemühen, mit Kosten von 10 bis 12.000 Euro. Dazu kommen Kosten für Futter, Streu, Benzin, Medikamente, die teilweise auch von uns bzw. unseren Pflegestellen privat getragen werden – das sind einfach tolle Leute, auf die wir uns verlassen können!

Auch in diesem Fall werden die anfallenden Kosten wieder die Einnahmen aus den Schutzgebühren deutlich übersteigen. Wir zählen daher wieder auf Sie, liebe Spender. Lassen Sie uns nicht im Stich, damit wir die Tiere nicht im Stich lassen müssen und ihnen die gewohnte Qualität in Pflege, medizinischer Versorgung und Information für die nachfolgenden Dosis beibehalten können. Vielen Dank!

(Fortsetzung folgt).

Alpen, 20.01.13
Norbert Steins

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Bericht über die Zuchtauflösung am 05.08.2011

Am Sonntag, den 31.07.11 erreichte uns der Hilferuf einer ehemaligen Züchterin (nennen wir sie mal Frau X.), sie stecke in einer Notlage und müsse ca. 50 Maine Coons und weitere Tiere abgeben. Ihr ganzes Leben sei nach einigen Schicksalsschlägen aus dem Ruder gelaufen und auch die Katzen hätten sich in der Zeit, in der sie in der Klinik war unplanmäßig vermehrt.

Noch am selben Tag lief die Maschinerie an und Martina und Lisa telefonierten unsere Pflegestellen nach Kapazitäten ab. Gleichzeitig wurden vorhandene Pflegekatzen in andere Familien um- bzw. ausquartiert, um Platz zu schaffen. Am Dienstag darauf stand fest, dass wir die 50 Katzen platzieren können. Am selben Tag meldete sich Frau X. noch einmal per Mail und teilte uns mit, sie hätte noch einmal durch gezählt und es wären doch mehr Katzen, nämlich 69 Maine Coons und weitere Tiere.

Nun also das gleiche Spiel von vorne, Pflegestellen abtelefonieren, hier und da noch eine Katze mehr dazu setzen, bis wir am Donnerstag wussten, es können 69 Katzen und 3 weitere Tiere aufgenommen werden.

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Am Freitag, den 05.08.11, also 5 Tage nach dem Hilferuf fuhren wir mit 3 Autos zu Frau X., um die Katzen zu begutachten, sie für die jeweiligen Pflegestellen zu sortieren (wenn viele Katzen auf relativ engem Raum in der PS leben müssen ist es von Vorteil, wenn sie sich kennen und gut verstehen), zu "katalogisieren", in Kennel und das jeweilige Auto zu packen. Eine Kollegin fuhr von Frau X. bis Koblenz, wo die Katzen und ein Hund für die Pflegestellen in NRW übergeben wurden. Die beiden anderen Fahrzeuge wurden mit insgesamt 51 Katzen und einem weiteren Hund für die Pflegestellen im Erlanger Raum beladen. Wir hatten die Zeit für die Abholung leider etwas blauäugig geplant und statt 2 Stunden zu laden, dauerte es über 4 Stunden und es wurde auch dank des regen Verkehrs auf den Autobahnen weit nach Mitternacht, bis wir wieder zu Hause waren. Am Wochenende darauf holten wir noch einmal 5 Katzen ab und weitere 18 Katzen brachten wir zu einem befreundeten TSV nach Niedersachsen.

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Aus Erfahrung wussten wir, dass die Katzen nicht nur "etwas verknotet" und "teilweise nicht geimpft" waren. Die wenigsten Leute, die so einen großen Katzenbestand haben, haben wirklich einen Überblick. Die Katzen waren zum größten Teil unterernährt und dehydriert, einige hatten Nieren-, Leber- oder Herzprobleme, Bisswunden, entzündete Augen und Ohren, offene Wunden, sowie Zahnfleischentzündungen, 2 Katzen (Axl und Elle) haben jeweils ein Auge verloren, diese beiden wurden am Tage nach der Abholung unserem Augenspezialisten in der Notfallsprechstunde vorgestellt. Ebenfalls sofort zum TA ging Kätzin Hope mit Verband am Hinterbein, der wohl schon sehr lange, bzw. ZU lange nicht mehr gewechselt wurde. Beim Entfernen des Verbandes ging die Haut großflächig mit ab und ein Großteil des Pfotengewebes war schon abgestorben, so dass das Hinterbein nur noch amputiert werden konnte.

Achtung, die Bilder sind nichts für schwache Nerven!

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Außerdem hatten wir 2 Kater mit Entropium (Rolllid), bzw. Linseneintrübungen und Schiefhals. Die ersten Tests auf Giardien waren allesamt positiv. Die Babies waren teilweise in einem sehr jämmerlichen Zustand, die meisten verschnupft, ausgetrocknet und klapperdünn, alle mit Durchfall.

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Natürlich waren auch tragende Katzen dabei. 7 Babies wurden am 10.08.2011 geboren und Mutter Calimera, selber erst 8 Monate alt, hatte weder Milch, noch kümmerte sie sich sonstwie um die Kleinen. So hatten wir zu allem Überfluss auch noch Flaschenkinder, die rund um die Uhr alle 2 Stunden die Flasche brauchten. Calimera wurde am 12.08.2011 notkastriert wegen einer eitrigen Gebärmutterentzündung, im Lauf der ersten Woche starben 3 ihrer Babies. 2 weitere Babies haben Schäden am zentralen Nervensystem (Dobby) und an den Organen (Babygirl) behalten.

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Kätzin Suzie warf in der Alpener PS am 03.09.2011 4 Babies, wovon 3 an verschiedenen Missbildungen gestorben sind. Einzig Kater Ollie überlebte und fand zusammen mit seiner Mama ein neues Zuhause.

Die meisten Katzen mussten kastriert (zum Teil wegen eitriger Gebärmutterentzündungen notoperiert) werden und alle wurden geimpft, gechippt und auf FIV und Leukose getestet. Viele Katzen mussten teilweise, bzw. ganz geschoren werden, da sie solche Filzplatten haben, dass ein Kämmen unmöglich war. Ein Kater (Eisi) hatte so dichte Filzplatten am ganzen Körper, dass er nicht mehr richtig laufen konnte und die TÄ Probleme hatte, mit der Nadel durchzukommen.

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Für 3 Katzen (Jane, Max und Geneva Sue) kam unsere Rettung leider zu spät und sie mussten wegen des sehr, sehr schlechten Allgemeinzustandes ein paar Tage später erlöst werden. Katze Kenzo starb einige Wochen nach Übernahme an einem Bauchwassererguss, Baby Red starb überraschend an einer Darmeinstülpung, sein Bruder Floyd und Kater Berlios starben im neuen Zuhause vermutlich ebenfalls an einer Darmeinstülpung oder einem –verschluss.

Das erste Mal in der Geschichte der MCH hatten wir auch mehrere Katzen mit Blutgerinnungsstörungen, sogenannte „Bluter" und 2 wären uns nach der Kastration fast verblutet.

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Einige von den Katzen hatten Veränderungen an den Organen (Leber, Niere, Milz, Galle), einer davon (Diego) verstarb in der Narkose völlig überraschend an einem Lungenödem. Er und einige weitere Katzen litten an Polypen in den Innenohren, bei allen wurden die Paukenhöhlen eröffnet und Polypen und Schmodder entfernt.

 

Bei 2 Katzen (Cassie und Quesera) stellten wir während der Kastration fest, dass bei beiden die Gebärmutter bis obenhin voll mit Eiter und missgebildeten, abgestorbenen Föten in verschiedenen Entwicklungsstadien waren. Kätzin Duchesse hatte 3 Totgeburten und danach eine Total-OP.

Alle Katzen wurden uns vertraglich übereignet und gingen somit in unser Eigentum über, was aber auch bedeutet, dass alle Kosten für Tierarzt, Futter, Streu, Benzin etc. von uns getragen werden mussten. Anfangs rechneten wir mit ca. 20.000 Euro, letztendlich wurden es dann knapp 40.000 Euro.

Aus Pierre, unserem "Wackelkandidaten", um dessen Leben wir lange gebangt haben, ist inzwischen ein stattlicher Kater mit knapp 8 kg geworden:

  • pierre-zuhause1
  • pierre-zuhause3
  • pierre
  • pierre2

Mindestens ebenso toll entwickelt hat sich Mützchen:

  • muetzchen-nachher
  • muetzchen-vorher

Und hier noch weitere Bilder von glücklichen Katzen im neuen Zuhause:

  • Duchesse_2_016
  • Jessi-Joy
  • Kissy
  • Pierre1
  • Pierre2
  • Schorschi
  • Vince
  • addi-juma
  • addi-juma2
  • angie
  • armani
  • buddy
  • cassy-mausi
  • cidane
  • doug2
  • eisi-cidane
  • firefox3
  • flame-socks
  • izzy
  • joy
  • juma
  • kaya-marie
  • legolas
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  • maxime
  • muetzchen-vorher
  • niles
  • pegasus
  • pegasus1
  • pegasus2
  • ricky
  • simba
  • tequila-chicco
  • tizi
  • toulouse
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  • twinky2
  • vince1
  • vince2
  • vince3
  • vince4

Katzen aus der Zuchtauflösung im Januar 2013

Pflegestelle in 46519 Alpen

Alle Katzen sind bei Abgabe entwurmt, geimpft, kastriert und gechippt. Bei allen Katzen mussten die Zähne saniert werden und sie bekommen noch Antibiotika. Im Moment werden sie auch noch gegen Giardien und/oder Kokzidien behandelt.

Bei Interesse füllen Sie uns bitte den Fragebogen aus und mailen ihn an

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Ansprechpartner für die Katzen sind

Birgit und Norbert Steins, Fon 02802 / 800077, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Video der Babies und Mamas finden Sie hier

 


 

  • pina2

Katze Pina

-schon umgezogen, zusammen mit Vanilla-

geb. 22.11.05

silvertorbie

Anfangs völlig aufgedreht, dominant, herrisch gegenüber den anderen Katzen und sich stets in den Vordergrund drängend und aufreizend präsentierend hat sich Pina zu einer ganz phantastischen Katze entwickelt. Sie ist sehr selbstbewusst und weiß sich zu präsentieren, fühlt sich sicher auch den Zimmergenossinnen deutlich überlegen. Dennoch provoziert sie kaum noch, hat aber lieber den Menschen für sich allein. Trotz ihrer Trächtigkeit (sie dürfte ungefähr in der 6. Woche sein) ist sie außerordentlich sportlich und kraftvoll. Beim Spiel mit der Angel oder bei der Jagd nach einem Ball ist sie nicht zu bremsen und man sollte tunlichst seine Finger nicht in der Nähe haben.

Pina braucht in jedem Fall viel Beschäftigung und sollte auch einen gesicherten Auslauf zur Verfügung haben; sie wird sich sonst zu Tode langweilen.

Außer einer leichten Zahnfleischentzündung war bei ihr gesundheitlich absolut nichts zu beanstanden.

Update Pina (19.03.2013):

Nachdem wir die ursprüngliche Beschreibung von Pina uns heute wieder zu Augen geführt haben, war uns klar, dass diese gaaaanz dringend einer Aktualisierung bedarf. Denn sie trifft nicht einmal mehr ansatzweise auf diese Katze zu.

Zunächst einmal stellte sich heraus, dass Pina gar nicht trächtig war. Sie hatte lediglich einen massiv aufgeblähten Darm, der sehr viele harte Kotballen beinhaltete. Dies verursachte ihr sicher Schmerzen, die zu ihrem eingangs beschriebenen Verhalten beigetragen haben dürften. Bei der Kastration haben wir eine Zahnsanierung durchführen lassen, in der massiver Zahnstein entfernt wurde. Ein paar Zähne mussten leider dran glauben. Die Wunden sind jedoch sehr schnell und gut verheilt und auch die Zahnfleischentzündung geht sukzessive zurück.

Pina hat sich zu einer sehr aufgeschlossenen und offenherzigen Katze entwickelt, die sich sehr schnell mit jedem Besucher ins Benehmen setzt und zum Spielen auffordert. Beim Spielen selbst bleibt meist kein Auge trocken – sie geht dabei mit großer Empathie und viel Ausdauer vor; davon könnte sich mancher Jungspund orientalischen Ursprungs noch eine Scheibe abschneiden. Immerhin hat sie schnell gelernt, Spielzeug von Menschenfleisch zu unterscheiden; Kollateralschäden hatten wir in der letzten Zeit also nicht mehr zu verbuchen.

Pina versteht sich prima mit Vanilla. Ihre Autorität strahlt sie mit ihrer Präsenz aus – und alle anderen Katzen verstehen sie.

Nach wie vor wünschen wir uns für Pina ein Zuhause bei Menschen, die ihr viel Zeit und/oder zumindest ausreichend Platz bieten können. Idealerweise steht Pina auch ein gesicherter Auslauf zur Verfügung, der jedoch durch eine entsprechend bewegungskatzenfreundliche Wohnung auch ausgeglichen werden könnte.


  • vanilla2

Katze Vanilla

-schon umgezogen, zusammen mit Pina-

geb. 17.07.04

creme-tabby

Anfangs sehr scheu und zurückhaltend, kommt sie jetzt immer mehr aus sich heraus und beginnt, Vertrauen zu fassen. Ihr tut die Anwesenheit der wesentlich zutraulicheren Katzen sehr gut und es gibt ihr Mut. Vanilla ist eine kräftig gebaute Katze – vom Kopf her dachten wir zunächst, sie sei ein „Er", was sich aber nicht bestätigte. Vanilla hat ein ganz sanftes Gemüt, ist sensibel, aber freundlich. Sie hat ganz warme Augen und sucht nach Verständnis und Zuneigung. Mit ihr wird man eine sehr enge Bindung eingehen können.

Ihre Zähne sind nur noch Ruinen – ob man da noch was retten kann...? Bei Aufnahme hatte ihr Urin einen ganz konzentrierten Geruch, sie war ausgetrocknet, knochig. Ihr Filz ist phänomenal, die Ohren waren stark verschmutzt und ihr Abdomen war eine einzige Wolke. Mittlerweile hat sich ihr Zustand stark verbessert.

2007 wurde sie HCM negativ geschallt.

Update Vanilla (19.03.2013):

Bei Vanilla wird es höchste Zeit für ein Update. Sie ist zwischenzeitlich kastriert worden. Außerdem wurde eine Zahnsanierung durchgeführt, wobei sie die Hälfte der Zähne verlor. Die übrigen Zähne wurden vom massiven Belag befreit und etwas poliert, was zur Folge hat, dass die Zahnfleischentzündung sich langsam zurückbildet.

Vanilla ist uns gegenüber mittlerweile sehr zutraulich geworden, steht allerdings stets etwas im Schatten der offensiven PINA, mit der sie sich allerdings sehr gut ergänzt. Vanilla beobachtet sehr viel und hat immer die „ordnende Pfote" in dem Zimmer. Sie strahlt dabei eine ganz natürliche Autorität aus, die von jeder anderen Katze sofort akzeptiert wird.

Mit dem Menschen kommuniziert sie sehr offen durch ständigen Blickkontakt. Zur Begrüßung kommt von ihr stets ein freundliches Miau und sie wartet dann darauf, dass man sich zu ihr bequemt und sich mit ihr beschäftigt.

Vanilla ruht in sich selbst – sie hat einen starken Charakter. Wir sind uns sicher, dass sie die Menschen sehr schnell „scannen" und beurteilen kann – und sich dann entsprechend verhält. Hat man ihr Vertrauen, wird eine sehr starke Bindung entstehen können.

Vanilla ist nicht mehr so verspielt und eine ruhigere Vertreterin ihrer Art. Entsprechend wünschen wir uns keinen allzu lebhaften Haushalt, in dem es aber gerne auch „katzengeschulte" Kinder oder andere Haustiere geben darf.


  • fire

Katze Fire -schon umgezogen-

geb. 25.11.12

creme

Ebenfalls sehr aufgeschlossen, neugierig, frech und vollkommen unerschrocken. Kann sich auch prima selbst beschäftigen und versucht ständig Neues. Fire kennt keine Ruhe und ist eigentlich nur während des Schlafs in einem Standby-Modus. Zurzeit sieht sie noch so aus, als habe sie gerade frisch mit der Steckdose Freundschaft geschlossen, aber das wird sich sicher noch ändern.

Bei Aufnahme hatte sie eine eitrige Konjunktivitis, die Augen und die Nase waren verklebt und tlw. eitrig, sie war untergewichtig und ausgetrocknet.


  • honey2

Katze Honey -schon umgezogen-

geb. 26.06.2010

bluesilver-tabby

Wir wissen nicht, was diese Katze so alles erlebt hat, aber es hat leider bei ihr einen ganz tiefen Riss in der Seele hinterlassen. Sie ist regelrecht traumatisiert, sitzt meist in sich gekehrt im Kennel und starrt Löcher in die Luft. Zwar versorgt sie zwischendurch auch die Kitten, säugt sie auch, aber mit Empathie ist sie nicht gerade bei der Sache – es läuft eher mechanisch ab. Wie gut, dass DREAMY bei ihr ist und sie nach Leibeskräften unterstützt.

Gaaaanz langsam öffnet sich Honey auch uns gegenüber. Allerdings wird sie noch lange brauchen, um wieder wirklich positive Energie zu entwickeln. Ihr wünschen wir ein Zuhause mit viel Ruhe, aufgeschlossenen Menschen, die sich ihr mit Bedacht und Ruhe, viel Liebe und Geduld, aber dennoch konsequent öffnen und sie so aus ihrer Lethargie reißen.

Von Honeys ursprünglich 3 Kids ist einzig MOON übrig geblieben.

Update Honey (19.03.2013):

Zwischenzeitlich hat sich Honey deutlich aus ihrer Lethargie befreit. Dabei zeigt sie sich Frauen gegenüber deutlich offener – Birgit wird bei jedem Besuch freundlich mit hoch erhobenem Schwanz an der Tür begrüßt, wobei sie durchaus auch viel kommentiert und hinterfragt („prrrrt?"). Sie stürzt sich sofort auf das Futter und zeigt beim Angeln der Leckerlis aus dem Katzenfummelbrett erstaunliches Geschick. Wenn sie zufrieden ist, legt sie sich auch gerne in den Schoß und schmeißt dann ihren kleinen Schnurrmotor an.

Auf den aktuellen Fotos sieht sie immer noch skeptisch drein, was daran liegt, dass sie Kameras und das, was die so tun, schon mal grundsätzlich ablehnt. Außerdem war ein Mann hinter der Kamera – und bei denen weiß man nie... Obwohl: Einmal auf dem Schoß, spielt auch das keine Rolle mehr, dann ist die große Skepsis schnell überwunden.

Honey braucht ein stabiles, ruhiges Umfeld, in der ihr Zeit gegeben wird, sich einzugewöhnen und Vertrauen zu fassen. Sofern andere Katzen vorhanden sind, sollten diese Honeys Art akzeptieren – Macho-Kater mit einem Hang zur kompromisslosen Revierverteidigung sind sicher ebenso wenig hilfreich wie eifersüchtige Diven mit allzu auffälligem Zickengehabe.


  • zimt

Kater Zimt -schon umgezogen-

geb. 21.05.12

creme

Zimmy ist ein freundlicher und aufgeweckter Kater, der sich total schnell "fallen" lässt, sobald er im Arm/auf dem Schoß eines Menschen liegt/sitzt. Dann setzt ein Schnurren ein, welches auch beim Menschen direkt den gleichen Effekt hat. Allerdings wird er schnell zur Furie, sobald man versucht, ihm Medikamente einzuflößen – immerhin lässt er sich gut überlisten.

Zimt spielt gerne und versteht sich prima mit Silver.

Als er zu uns kam, wog er gerade mal 950 g. Es drangen Geräusche aus seinem  Darm, die man fast bis ins Nachbarzimmer hörte. Er litt unter massiven Blähungen, hatte verschmutzte Ohren. Sein rechtes Auge war total entzündet, die Hornhaut des linken stark eingetrübt und trocken, vermutlich infolge einer Herpes-Infektion. Es wird nach wie vor behandelt, aber er wird vermutlich nie mehr seine  Sehstärke auf diesem Auge zurück erlangen. Da das rechte Auge aber jetzt in Ordnung ist, stört Zimt sich nicht dran.


  • silver

Katze Silver -schon umgezogen-

geb. 24.04.10

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Freundliche, eher klein geratene Coon, die jünger scheint als sie ist. Ist mit interaktivem Spielzeug in den Wahnsinn zu treiben. Sie fängt erst an, ihren Charakter zu entwickeln und entdeckt das Leben neu.

Sie war lange unser Sorgenkind, plagte sich schon sehr lange mit einem starken Atemwegsinfekt, der immer wieder antherapiert, aber nie ausgemerzt wurde. Sie röchelte wie ein todkranker Raucher. Auch sie litt unter Blähungen, einer Ohrenentzündung, Tachykardie und Untergewicht. Obwohl noch jung, ist ihre Kauleiste unter aller Sau und muss kernsaniert werden.

Nach umfangreicher medizinischer Behandlung geht es ihr mittlerweile deutlich besser. Sie hat zugenommen, ihr Herz ist befundfrei und die Atmung weitestgehend normal.


  • lovely

Katze Lovely -schon umgezogen-

geb. 20.12.10

blue-white

Ebenfalls eine Bonsai-Coon, die man eher auf ein ¾ Jahr schätzt. Bei unserem ersten Besuch vor Ort war sie sehr scheu, ließ sich nicht anfassen, wirkte kränkelnd. Bei ihr waren wir uns nicht sicher, ob sie trächtig ist. Das bestätigte sich jedoch auf einem Röntgenbild nicht; sie hatte lediglich ein stark aufgeblähtes Abdomen und war voller knochenhartem Kot. Ihr AZ war bei Abholung bereits deutlich besser; bis auf Untergewicht, Zahnstein und Filz ist sie befundfrei.

Lovely hat sich zu einer kleinen Schönheit entwickelt, die mit den beiden anderen Katzen im Zimmer nicht viel zu tun haben will („...ich will mich doch nicht anstecken – oh nein!...") und wahrscheinlich sicher ist, dass sie nur noch auf ihren Prinzen wartet, der sie mitnimmt in das Schloss, welches sie (mindestens) verdient. Wir glauben, sie hält ihre derzeitige Situation nur für ein riesengroßes Missverständnis.


  • sugar

Katze Sugar -schon umgezogen-

geb. Ende 2011

blacktortie-white

Eine zuckersüße Katze mit einer tollen, bunten Zeichnung. Will gerne spielen, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Sie fühlt sich in der Gruppe ein wenig unter Wert verkauft und das trifft sicher auch zu. Im Umgang mit Mensch, Spielzeug und Tier sehr sanft und grazil – das krasse Gegenteil zu Haudrauf-Pina.

Gesundheitlich gehörte sie zu den besseren Tieren. Zahnstein, stark verfilzt, Blähungen, untergewichtig... - das übliche, aber alles im Rahmen und gut behandelbar.


  • ruby

Katze Ruby -schon umgezogen-

geb. 17.10.09

silvertorbie-white

Eine phantastische, ganz grazile Katze, ähnlich Sugar. Anfangs etwas zurückhaltend gegenüber dem Menschen, gibt sie stets zu erkennen, dass sie gerne näheren Kontakt wünscht. Problemlos im Umgang mit allem, drängt sich nicht auf. Hängt viel mit Vanilla zusammen.

Außer Filz und einer leichten Zahnfleischentzündung medizinisch unauffällig.


  • dreamy

Katze Dreamy -schon umgezogen-

geb. 2007

blacktortie

Eine sehr aufgeschlossene und umtriebige Katzen-Mama, die auch dem Menschen gegenüber stets freundlich ist und uns von vornherein vollstes Vertrauen im Umgang mit den Kids schenkte. Sie hat sich stets auch mit um die Babys von und um HONEY selbst (s. dort) gekümmert und „brrrrrtet" in allen Tonlagen, kommentiert alles, was die Kids (oder wir) so machen. Sie ist eine kleine Über-Mama.

Von ihr sind die Kitten BLUE und FIRE. Für eines ihrer Kitten kamen wir leider einen Tag zu spät.

Dreamy selbst litt unter Durchfall, hat eine leichte Zahnfleischentzündung und war untergewichtig. Sie erholt sich aber zusehends.


  • blue

Kater Blue -schon umgezogen-

geb. 25.11.12

blue

Ein freches, kleines Teil, verspielt, wahnsinnig neugierig und kletterfreudig. Hat es unserer Tierärztin angetan, als er bei ihrem Besuch alle mitgebrachten Gegenstände genau inspizierte und sich als Assistent aufdrängte, indem er ständig auf ihr herum kletterte.

Das war nicht immer so. Bei Aufnahme litt er unter einer eitrigen Augenentzündung, die Augen waren komplett zugeschwollen, die Nase eitrig-verklebt, er war ausgetrocknet und stark untergewichtig. Dank moderner pharmazeutischer Erzeugnisse und anfänglicher Zwangsernährung sowie einiger Reinigungsprozesse hat sich das deutlich gebessert.


  • moon

Kater Moon -schon umgezogen-

geb. 02.12.12

blacktabby-white

Moon war das Küken des jungen Gemüses, nachdem seine beiden Geschwister leider nicht mehr lebend aus der ex-Zucht geholt werden konnten. Er hat sich vorgenommen, alle zu übertrumpfen – was er auch geschafft hat. Er war immer der erste und letzte am Futternapf. Erst bekam er noch Milchersatz, stürzte sich aber alsbald auch auf das Nassfutter und schaufelte Mengen in sich herein, die einer erwachsenen Katze ebenbürtig gewesen wären. Moon ist zwar der Jüngste, aber jetzt auch der Schwerste der Jungspunde. Aufgeschlossen, neugierig, drängt sich aber nicht ganz so in den Vordergrund als seine älteren Freunde.

Was die gesundheitliche Entwicklung angeht, kann man den Absatz von FIRE eigentlich 1:1 auf Moon übertragen.


 

Am 30.01. steht eine große Kastrationsaktion an, bei der wir möglichst viele Tiere mit einbauen wollen. Bei der Gelegenheit wird natürlich auch die Zahnsanierung durchgeführt und die Filzplatten entsorgt, wo dies bisher nicht möglich war.

Die ersten Bilder:

  • blue
  • dreamy
  • dreamy2
  • essen
  • fire
  • honey
  • honey2
  • kitten
  • lovely
  • lovely2
  • lovelysugar
  • moon
  • pina
  • pina2
  • ruby
  • ruby2
  • silver
  • sugar
  • sugar2
  • vanilla
  • vanillalovely
  • zimt
  • zimt2

Bilder vom 15.03.2013:

  • Dreamy150313-2
  • Dreamy150313-4
  • Honey150313-5
  • PinaColada150313-2
  • PinaColada150313-5
  • Vanilla150313-11
  • VanillaPina150313-1
  • VanillaZimt150313-2
  • Zimt150313-4
  • Zimt150313-7
  • dreamy2
  • honey2
  • pina2
  • vanilla2

Magnetschmuck für Tierfreunde

MAGNETE - Die faszinierenden Kräfte aus der Natur

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

Debug: angegebener Pfad - https://maine-coon-hilfe.de/images/magnetschmuck

Schon seit Jahrtausenden beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Phänomen der Magnete und ihrer Wirkung. Von Zeiten des Aristoteles über das Mittelalter bis heute wird auf diesem Feld intensiv geforscht. Tatsache ist: das starke Magnetfeld der Erde besitzt Einfluss auf alles Leben.

Dies hängt mit den elektromagnetischen Schwingungen der Atome zusammen, die den Kern jedes Lebewesens bilden. In der Natur lassen sich zahlreiche Phänomene ausmachen, die auf Magnetismus zurückzuführen sind:

So orientieren sich z. B. Zugvögel bei jeder Witterung präzise an den Magnetbahnen der Erde. Auch die Lehre des Feng Shui basiert auf den Gesetzen des Magnetismus. Alle Wohngebäude sollen demnach nach der magnetischen Fließrichtung hin ausgerichtet sein, um das Gleichgewicht, das Chi, zu erhalten. Ähnlich wie bei der Akupunktur und Homöopathie ist es nicht ganz einfach, Beweise für die Wirkung von Magneten schulmedizinisch zu erbringen.

Unsere 14 1/2 Jahre alte Hündin leidet (altersentsprechend) an Spondylose und Arthrose. Sie lief auf Gassitouren nur noch trottend hinter uns her - mit einem Power-Magnetherz, welches ich ihr auf dem Rücken befestigt habe, galoppiert sie mittlerweile streckenweise wieder!

Bei mir hilft der Schmuck bei Menstruationsbeschwerden - und ich wurde meine Schulterschmerzen los, durch die ich nachts nicht mehr ruhig schlafen konnte.

Mein Mann kann nach dem Aufstehen wieder gerade stehen, wenn er den Magnet nachts in Höhe der Lendenwirbel getragen hat!

Infos gerne unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Bitte bei einer Bestellung unbedingt als Verwendungszweck "MCH" angeben - damit 5 % des Warenverkaufswertes als Spende an die Maine Coon Hilfe abgeführt werden können!

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Kontakt und Bestellung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

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Power-Herz Edelstahl/Kupfer zum Clipsen: 39,00 Euro

Halsband-Anhänger Gr. L (Foto oben):       35,00 Euro

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Preis: 23,00 Euro

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Pfoten-Ohrstecker in silber

Preis: 29,00 Euro

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Pfoten-Anhänger

Preis: 23,00 Euro

Kette: (Gr. S, M, L, XL) je 31,00 Euro

Alternative zur Edelstahl-Kette:

Textil-Band (o. Abb.) in schwarz/rot/blau/braun je 1,50 Euro

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groß: Preis 39,00 Euro

klein: Preis 35,00 Euro

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Halsband-Anhänger mit Schlaufe "Knochen":   36,50 Euro *

Halsband-Anhänger mit Schlaufe "Pfote groß": 39,50 Euro *

Halsband-Anhänger mit Schlaufe "Pfote klein": 26,50 Euro *

(auf Wunsch auch auf roter Schlaufe oder ohne Schlaufe lieferbar, ohne Schlaufe: abzügl. 7,50 €)

Hinweis: Schrauben sollten mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert werden!