FIP
Oft werden bei einer Gesundheitskontrolle oder zur Abklärung einer Erkrankung bei einer Katze Blutuntersuchungen und Antikörpersuchtests durchgeführt. Dabei fällt manchmal auch ein erhöhter Antikörper gegen Coronaviren auf.
Leider hält sich bei Katzenhaltern und Tierärzten immer noch hartnäckig das Vorurteil, dass eine Katze mit erhöhtem Antikörpertiter gegen Coronaviren an FIP erkrankt ist und unweigerlich sterben muss. Auch wird die Testung auf Coronaviren fälschlicherweise oft als FIP-Test bezeichnet. Das ist falsch! Schon viel zu viele gesunde Katzen sind wegen dieses Vorurteils unnötigerweise eingeschläfert worden. Hinzu kommt, dass bei Ergüssen, Fieberschüben, Gedeihstörungen und neurologischen Symptomen immer wieder FIP in den Raum gestellt wird und teilweise auch hier eingeschläfert wird. Wohlgemerkt ohne weitere Diagnostik.