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Leni

leniOkt. 2005 - 14.04.2020

Irgendwann so um 2001 ist bei mir durch Zufall ein Maine Coon Pärchen eingezogen und ich hab mein Herz an diese Rasse verloren. Dann schaut man im Internet, was das für Katzen sind und fällt über die Maine Coon Hilfe, liest die damals noch auf der Website vorhandenen Kommentare, schreibt mit und irgendwann kommt die Horrormeldung, dass bei einer Zuchtauflösung insgesamt über 70 Katzen aus Käfighaltung übernommen wurden.

Naja, wo zwei satt werden, gehen auch drei. Also schreiben, anrufen und es zog "Schissi-Miss-Lizzy" hier ein, die später Leni hieß. Das Mädel kannte mit sieben Monaten nichts. Keinen Kratzbaum, keine Wohnung, kein Bett, einfach gar nichts. Bärlein und Mausmaus haben sie an die Pfote genommen und ihr gezeigt, wie Leben geht.

Ihre Zieheltern sind lange vor ihr über den Regenbogen gegangen und Leni hat einige Generationen an neuen Katzen diesmal an ihre Pfote genommen bis sie im Frühjahr 2020 einen Tumor am Bein hatte. Einige Tage überlegen und dann entscheiden, kann sie auf drei Beinen leben? Einen Versuch war ich meiner treuen Gefährtin auf jeden Fall schuldig, wenn nicht bei der Voruntersuchung zur Amputation der Befund beim Röntgen ergeben hätte, dass beide Lungenflügel bereits Tumore hatten, ein Restvolumen von ca. 20 % blieb zum atmen und die Frage war, wie schnell wuchert der Tumor und sie erstickt? Das am Bein war bereits eine Metastase. Die Entscheidung, sie in meinen Armen einschlafen zu lassen, war für mein Lenchen die Erlösung. Danke meine kleine Kuschelmaus, dass du mich so lang begleitet hast. Du bist nicht mehr da, aber die Liebe bleibt für immer.

Ursel