Katze Zora - PLZ 14476 - vermittelt

zora

Geb.-Datum: Ca. 1.4.2018
Geschlecht: kastrierte Katze
Farbe: rot
Kennzeichnung: Chip
Wesen: Extrem verschmust und menschenbezogen
Gesundheit: Gesund, entwurmt, geimpft, FIV/FeLV negativ
Haltung: Wohnungshaltung mit ges. Balkon oder Garten, keine Einzelhaltung
eingestellt am: 11.02.2019

 

Zora tauchte vor einigen Monaten auf einem Einsiedlerhof auf, war schrecklich hungrig und begehrte Einlass. Nachdem sie über längere Zeit versorgt worden war und alle Fundmeldungen ergebnislos geblieben waren, sind wir davon ausgegangen dass jemand diese kleine Plüschkugel (3,5 kg) los werden wollte. So kam Zora in die Obhut der Maine Coon Hilfe e.V.

Zora ist ein Phänomen. Normalerweise erwartet man von Katzen in dem Alter, dass sie die Bude rocken, ständig toben, spielen und Blödsinn aushecken. Nicht so Zora. Sie hat anscheinend entschieden, dass solche Aktionen Energieverschwendung – und damit völlig unnötig – sind. Na gut, ab und zu saust auch Zora herum und spielt (am liebsten mit Plüschmäusen und Baldriankissen). Aber die meiste Zeit liegt diese wunderschöne Katze dekorativ herum, genießt das Leben und schläft.

Wir waren etwas irritiert und haben Zora intensiv durchchecken lassen (einschließlich Ultraschall), aber sie ist definitiv gesund. Sie scheint also einfach eine tiefenentspannte Katze zu sein, die es gerne ruhig angehen lässt. In ihrer Pflegefamilie wird sie deswegen auch „Schnarchnase“ genannt. Oder Pummelfee.

Wird sie angesprochen, schaltet Zora sofort ihren Schnurrmotor ein, gibt Köpfchen und dreht sich auf den Rücken, damit man gut an ihren Plüschbauch kommt. Kraulen liebt sie, davon kann sie gar nicht genug bekommen. Und sie lässt sich auch super gerne durch die Gegend tragen. Bürsten findet sie übrigens auch spitze.

Anderen Katzen gegenüber ist Zora noch ein wenig gespalten: Einerseits mag sie es ihre Mitbewohner zu jagen und zum Teil auch etwas robuster anzugehen. Hier erkennt sie die kätzischen Höflichkeitsregeln in Bezug auf den Mindestabstand noch nicht und muss deshalb öfter in ihre Schranken gewiesen werden. Für sich selbst verlangt sie andererseits einen Mindestabstand von einem halben Meter. Wird dieser unterschritten, faucht sie und schaut böse.

Ein oder zwei gut sozialisierte, souveräne Mitbewohner/-innen würden Zora bestimmt gut tun. Sie wird nicht in Einzelhaltung vermittelt.

Die Abgabe erfolgt wie immer nach Vorkontrolle, gegen Schutzgebühr (250 €) und mit Schutzvertrag.